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  • Unser Coronatagebuch - Newsletter für die Gemeinde

    Liebe Gemeinde, dieses Tagebuch ist für Sie!

    Montag, den 30. März 2020

    Die gute Nachricht: Demokratie lebt!
    Rund 70 Prozent Wahlbeteiligung. Das ist die gute Nachricht heute. Rund 70 Prozent der Wahlberechtigten hat sich an der Stichwahl gestern beteiligt. Darum erst einmal Glückwunsch Demokratie, darum erst einmal ein die Bürgerbeteiligung lebt und das gerade in diesen Zeiten.
    Herzlichen Dank an die unterlegene Kandidatin, die ebenfalls eine gute Bürgermeisterin geworden wäre, ihr Einsatz als zweite Bürgermeisterin hat das ja bereits in der Vergangenheit gezeigt. Vielen Dank an Renate Krach. Und ja Demokratie braucht Menschen damit eine Wahl auch eine echte Wahl ist. Und Demokratie braucht Menschen, die bereit sind die Verantwortung in schwierigen Zeiten zu übernehmen.
    Das erfordert Kraft, Geduld, Augenmaß und Verhandlungsgeschick. Die Zeiten vor Corona waren schon nicht mehr so einfach. Was jetzt aber an Herausforderungen kommen wird, ist nur mit Gottes Segen und dann einer ruhigen Hand zu meistern. Beides wünsche ich Ihnen lieber Herr Gegner. Gottes Segen und viele gute Ideen zum Wohle unserer ganzen Kommune.
    Ihr Jörn Künne

    Der Coronakommentar:
    Die Krise offenbart das wahre Gesicht und das wahre Denken von Menschen und Firmen und jeder möge sich nicht nur seinen Teil dazu denken, wenn
    - Firmen mit Weltruf auf einmal die Mietzahlungen einstellen, brauchen wir dann Kleidung von diesen?
    - wenn Schutzkleidung für ein Vielfaches des Preises vom Januar kosten soll, bei gleichen Herstellungskosten.
    - wenn Präsidenten behaupten 100.000 Tote im eigenen Land sind ein guter Preis für Corona.
    Nein kein Kommentar, nur, dass einem die Spucke wegbleibt, angesichts solcher Aussagen. Der Mensch ist dem Menschen eben doch ein Wolf… und das tut dem Tier vermutlich Unrecht…

    Denkanstoß von Thomas Rucker:
    In Zeiten der Corona-Krise muss ich morgens, wenn es noch dunkel ist, nicht in die Schule fahren oder zur Dienstbesprechung. Ich habe Zeit bevor ich ins Home-Office gehe, in Ruhe zu frühstücken und die Zeitung zu lesen. Naja, sie ist zur Zeit sowieso dünn, und ich brauche kaum mehr Zeit zum Lesen als sonst für das Durchblättern.
    Wenn ich morgens durch den Vorgarten zum Briefkasten laufe um die Zeitung zu holen, schlägt mir die kalte Luft entgegen. „Brrr! A…Kälte!“ schimpfe ich. Die Sonne leuchtet mir ins Gesicht, meine Lungen füllen sich mit der frischen Luft und all den Düften, die sonst vom Gestank der Straße überlagert werden. Ich lebe, ich atme ohne Hilfe, ich bin gesund, ich kann auf meinen beiden Beinen laufen. Das ist mehr als viele andere Menschen von sich behaupten können. DANKE!
    Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster, des Morgens deine Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen. Psalm 92,2-3


    Der Buchtipp: Der Kleine Mönch und die Sache mit der Stille
    „Was weißt du über die Stille?“, fragte ihn der Abt. „Sie ist still“, antwortete der kleine Mönch, doch eigentlich hätte er lieber „traurig“ oder „langweilig“ gesagt.
    Wahrscheinlich empfindet nicht nur der kleine Mönch aus dem aktuellen Buch von Benediktinerpater Zacharias Heyes so. Denn wem von uns erscheint Stille schon erstrebenswert? Gerade in Zeiten, in denen wir zur Stille verpflichtet sind. Wenn das Kinderlachen auf den Straßen fehlt, die Instrumente der Musiker*innen in Kirchen und Konzerthallen schweigen, wenn die langen Gespräche mit denen, die uns nahestehen, ausbleiben müssen.
    Was also kann an Stille schon gut sein? An etwas, das Mangel, das Fehlen bedeutet? Vom Abt zum Schweigen aufgefordert, geht der kleine Mönch genau dieser Frage nach. Und bemerkt trotz anfänglicher Schwierigkeiten, wie belebend Stille wirkt.
    Die kurzweiligen Episoden rund um den kleinen Mönch werden von Texten von Zacharias Heyes begleitet. Darin ergründet der langjährige Notfallseelsorger, weshalb Stille gerade in der klösterlichen Tradition einen festen Bestandteil hat, und beschreibt, wie sie im Kloster heute gelebt wird. Ehrlich und persönlich berichtet er von seinen Erfahrungen und davon, wie die Stille ein Schlüssel sein kann. Ein Schlüssel zu einer inneren Klarheit, zu einem Wissen, was wirklich zählt und was uns wirklich etwas bedeutet.
    Seine Beobachtungen hat Zacharias Heyes mit alltagstauglichen Impulsen, Tipps und Übungen versehen. So können wir nicht nur lesen, wie der kleine Mönch auf die Spur zum Geheimnis der Stille kommt, sondern sie auch für uns selbst entdecken.
    Das Buch „Der kleine Mönch und die Sache mit der Stille“ (ISBN 978-3-7365-0280-2) von Zacharias Heyes OSB ist im Vier-Türme-Verlag erschienen. Es kostet 12,00 € und ist über www.vier-tuerme-verlag.de online erhältlich.

    Aus dem Gemeindeleben:
    Beten und Läuten - Auch nach der Umstellung auf die Sommerzeit, bleibt es getreu dem Motto Corona krempelt alles um, oder Corona schlägt die Tradition, beim Gebetsläuten um 18 Uhr. Denn vereint mit den Christen in Deutschland ertönt um diese Zeit unser Gebet für das Land und die Stadt. Wie schon in den vergangenen zwei Wochen spricht nach dem Gebetsläuten um 18 Uhr ein Roßtaler Geistlicher ein Gebet in der Laurentiuskirche und dafür läuten die Glocken eben weiterhin um 18 Uhr und ja auch das Thema des letzten Jahres kommt dazu:  die wachsende Trockenheit  erfordert eben auch wieder das Gebet um Regen. Sprechen Sie darum um 18 Uhr auch ein Vater Unser für unseren Ort.
    Die Internationale der Hoffnung -Inzwischen hat das Coronavirus die ganze Welt im Griff. Auf allen Kontinenten gelten Ausgangssperren und Bewegungseinschränkungen, überall haben Menschen Angst und rücken zusammen. Das soll auch in Roßtal geschehen. Allein die Kirchengemeinde hat Beziehungen einmal rund um den Globus, Alle Menschen  in unserer Gemeinde kennen Menschen rund um die Welt. Denen zu schreiben, zu mailen, mit denen in Kontakt zu kommen, das ist ein Gebot der Stunde und weil man dazu manchmal einen Anstoß braucht, lade ich ein zu einer Challange, nehmen sie am Donnerstag Kontakt mit Menschen in der Welt auf, schreiben Sie ihren Freunden, Geschäftspartnern, ihren Kollegen, ihren Zufallsbekanntschaften rund um die Welt, schicken Sie Grüße aus Roßtal und fragen Sie nach, wie es den Menschen dort rund um den Globus geht. Spannen Sie so Brücken der Hoffnung zwischen den Kontinenten.
    Von Ella und Harold - Sie erinnern sich, das sind die beiden Wanderfalken, die letztes Jahr auf dem Kirchturm brüteten. Während des ganzen Winters waren sie auf dem Turm aktiv, Im Februar war ihr Liebesspiel im ganzen Ort zu hören und zu sehen und jetzt? Sind sie immer noch zu sehen, immer wieder kreisen beide um ihre Heimat, aber sie haben scheinbar ihre Stimme verloren. Nachdem der Falkenkasten nicht von außen einsehbar ist, wird in den kommenden Tagen der Falkenbetreuer kommen und die Brutsituation unserer Falken kontrollieren. Wir berichten weiter. Fortsetzung folgt hoffentlich…

    Nachricht aus Indien:
    Im September 2017 war Die Gruppe STOP aus Delhi auf Tour mit der Kinderkulturkarawane zu Gast in Roßtal. Der Kontakt wird auch heute noch per Email aufrechterhalten und so erreichte uns diese Nachricht:
    Ganz kurz gesprochen: bei STOP sind alle gesund. Bis vorletzter Woche arbeitete das Team von der Näherei sogar in der Schneiderwerkstatt – aber seit Montag ist ein landesweites „Shut down“, d.h. sogar Betriebsschließungen sind angeordnet, man darf wirklich nur raus, um Lebensmittel einzukaufen.
    Dies wird auch VIEL strenger kontrolliert als bei uns! In den Zentren in den Slumgebieten gibt es Ansprechpartnerinnen; ein Teil der Näherinnen arbeitet zu Hause weiter. Die Angestellten von STOP sind im Homeoffice.
    Von den Mädchen im Heim weiß ich momentan nichts Konkretes, aber ich gehe davon aus, dass alle wohlauf sind.
    Sorge bereitet mir schon, wie die Entwicklung weiter in Indien sein wird. Durch die Wohnsituation in den Slums hat Corona leichtes Spiel. Wobei auf meine Nachfrage vor einigen Wochen schon Roma Debabrata, Leiterin von STOP, meinte: Bisher habe sich auch niemand um die so zahlreichen TBC Kranken/Toten gekümmert, die es schon – oder immer noch- seit vielen Jahren gibt...!!
    Was den Besuch von STOP angeht, bin ich froh, dass ich vor der Eskalation der Situation noch keine Flugtickets bestellt hatte... den Termin für Visa hatten die Inderinnen in der Woche nach den ersten sporadischen Schulschließungen hier – und mit der Situation in Italien war uns klar, dass weitere Planungen zu riskant werden würden. Wir planen nun für 2021 – aber: heute ist heute und morgen ist morgen – alles kann sich sofort ändern.
    Wir sind ja flexibel…
    Auch im Namen vom FARCAP Team herzliche Grüße nach Roßtal - und bleiben Sie alle gesund!
    Regina Vogt-Heeren


    Kindertipp: Experiment: Vulkanausbruch
    So bringst du einen ungefährlichen Mini-Vulkan in deiner Küche zum Ausbruch
    Material:
    - ein großer runder Teller
    - 2 hohe Gläser
    - Alufolie
    - 3 Päckchen Backpulver
    - rote Lebensmittelfarbe
    - Essig (keine Essigessenz)
    - Wasser
    - Spülmittel
    - eine große wasserdichte Unterlage (z.B. ein Tablett)
    Experiment:
    1. Stelle das Glas in die Mitte des runden Tellers und lege vorsichtig zwei Bahnen Alufolie darüber, so dass der ganze Teller bedeckt ist. Das Ende der Alufolie kannst du unter den Teller drücken und gegeben falls mit etwas Klebeband fixieren. So entsteht die typische Vulkanform, die in der Mitte spitz nach oben läuft. In der Mitte der Glasöffnung, die man durch die Alufolie gut erkennen kann, schneidest du ein Kreuz, so dass du die Alufolie in das Glas drücken kannst und die Öffnung frei wird.
    2. In den Vulkankrater kannst du nun das Backpulver füllen.
    3. Das zweite Glas füllst du bis zur Hälfte mit Essig und gibst noch ein wenig Wasser dazu. Gib nun die rote Lebensmittelfarbe und einen kleinen Spritzer Spülmittel dazu. Das ganze gut mit einem Löffel umrühren bis sich die Lebensmittelfarbe gut mit dem Gemisch verbunden und es gleichmäßig rot gefärbt hat.
    4. Wichtig: Stellt euren Vulkan spätestens jetzt auf die wasserdichte Unterlage.
    5. Wenn du bereit für den Vulkanausbruch bist, schütte die Lava in den Vulkan und schau dir das Naturschauspiel an.
    Erklärung:
    Das im Backpulver enthaltene Natron reagiert mit der Säure des Essigs und bildet das Gas Kohlendioxid (CO2). Dieses Sprudelgas dehnt sich stark aus. Zusätzlich bringt es das Spülmittel zum Schäumen. Der zusammengemischten Lava wird es im Vulkankrater-Glas darum schnell zu eng, und so quillt sie oben heraus. Ähnlich ist es auch bei einem echten Vulkan. Das schmelzende Gestein im Inneren der Erde dehnt sich aus und braucht mehr Platz. So schießt es nach oben und bahnt sich den Weg ins Freie.

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  • Aktuelles aus Ihrer Pfarrei

    Liebe Gemeinde,

    bis zum 19. April entfallen in der Pfarrei Roßtal alle Gottesdienste und Veranstaltungen.

    Unsere Kirche ist täglich von 8 bis 8 Uhr geöffnet zur persönlichen Besinnung.Andachtsbücher, Teelichter, Steine und Gebetszettel liegen in der Kirche für Sie bereit.

    Wir sind telefonisch für Sie da:
    Frau Nüchterlein/Pfarrbüro: Tel. 09127/57416 Montag und Mittwoch bis Freitag von 9:00 bis 12:00 Uhr
    Pfarrer Künne: Tel. 09127/57 416 Dienstag und Donnerstag von 14:00 bis 16:00 Uhr
    Pfarrer Rucker: Tel. 0151/265 534 42 täglich von 10:00 bis 12:00 Uhr
    Diakonin Popp: Tel. 09127/904 219 Mittwoch von 13:00 bis 14:00 Uhr und Mobil 0170/9650890

    Nachdenken und aneinander denken - Gebet für Roßtal
    In unserer Kirche findet jeden Abend nach dem Gebetsläuten um 18 Uhr ein kleiner Denkanstoß oder auch eine musikalische Besinnung statt. Wir beten für Roßtal.

    Unsere Kirche ist zu sehen und zu hören
    Ab sofort ist der Kirchturm wieder beleuchtet und weist auch in der nächtlichen Dunkelheit darauf, Gottes Liebe hat kein Ende, Tag und Nacht.
    Unsere Glocken laden immer zum Gebet ein. Nutzen Sie dieses Signal und halten Sie inne zum Gebet für die vielen Erkranken in der Ferne und in der Nähe. Unsere Glocken unser Turm setzen so Zeichen.

  • Keine Gottesdienste und Veranstaltungen

     Aufgrund des staatlichen Gottesdienst- und  Versammlungs verbotes finden zur Zeit keine Gottesdienste statt. Wir bitten darum die Verschiebung aller Taufen  auf die Zeit nach Corona zu entschuldigen.
    Trauungen  in St. Laurentius  und unseren Kirchen sind zur Zeit keine geplant. Wir beobachten die Rechtslage.
    Trauerfeiern und Beerdigungen finden im kleinsten Familienkreise statt. Bitte wenden Sie sich für mehr Einzelheiten an die Roßtaler Bestatter.

  • Anmeldung für die Ganztagsbetreuung in der Mittelschule Roßtal

    Anmeldung für die Ganztagsbetreuung in der „Offenen Ganztagsschule“ an der Mittelschule Roßtal – Schuljahr 2020/2021
     
    an der Mittelschule Roßtal haben Sie die Möglichkeit, Ihr Kind nach dem Unterricht in der „Offenen Ganztagsschule“ betreuen zu lassen. Dieses Angebot richtet sich an die Schüler/innen der Mittelschule Roßtal, sowie an externe Schüler/innen, die eine andere Schule besuchen und das Betreuungsangebot nutzen möchten.

    Hier finden Sie die Unterlagen zur Anmeldung, mit der Bitte diese ausgefüllt und unterschrieben sobald wie möglich (spätestens bis 24.04.2020) per Post an OGS - KiTa, Schulstraße 17, 90574 Roßtal zu senden.

    Für Rückfragen steht Ihnen Herr Sheppard und das Team der „Offenen Ganztagsschule“ gerne zur Verfügung. Sie erreichen das Team telefonisch (09127-952844) oder per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

  • Evangelische Kirche in Rundfunk, Fernsehen und im Internet

    Übersichtstabelle zu Kirche im Fernsehen, Radio und Internet als pdf-Dokument und Übersichtskarte der Evangelischen Funkagentur.

    Jeden Sonntag, 10:32 Uhr, Bayern 1: Evangelische Morgenfeier. Danach in der in der Mediathek
    Jeden zweiten Sonntag ab 10.05, Deutschlandfunk (DLF) Gottesdienst (Informationen unter www.rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/) Nächste Termine 22.3. / 5.4. (im Wechsel mit ZDF).
    Jeden zweiten Sonntag um 9.30 Uhr, ZDF: evangelischer Gottesdienst. Nächste Termine 15.3. / 29.3. / 12.4. / 26.4. (im Wechsel mit DLF)
    Osternacht in BR Fernsehen: 11. April von 22.00-23.00 Uhr aus Bad Reichenhall mit Regionalbischof Christian Kopp. Danach in der BR-Mediathek verfügbar. Kirchedigital sorgt für ein Liedblatt zum Download.

    Wöchentliche Hör-Andachten

    Eine Übersicht über religiöse Beiträge in den bayerischen Privatradios gibt www.sonntagsblatt.de

    Digitale spirituelle Angebote
    EKD „Kirche von zu Hause“ sammelt Angebote in Deutschland. Darin (Stand 14.3.20) Hinweise zu 
    - Twitter Andachten #Twaudes und #Twomplet
    - OnlineKirche der EKM
    - Andachts-App
    - Kirchenjahr-evangelisch
    - BibelAPP
    - App XRCS (Hannover)
    - Netzwerk yeet (gep)

 

Archiv - Meldungen

 

Evang.-Luth. Pfarramt Roßtal

Schulstraße 17
90574 Roßtal

Telefon: 09127 57416
Telefax: 09127/951002
E-Mail: pfarrbuero@ev-kirche-rosstal.de

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