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Kircheneintritt

Tod und Trauer

Trauung

Trauung unter Gottes Segen

Am Standesamt wird eine Ehe „rechtsgültig“ geschlossen. Dort genügt das „Ja“ und die Unterschrift.Doch das Zusammenleben von zwei Menschen, die sich lieben, ist schwer auf einen rechtsgültigen Akt zu beschränken. Die gelingende Beziehung wird immer auf den Beistand und die Begleitung Gottes – „Gottes Segen“ angewiesen sein. In der kirchlichen Trauung stellt sich das Brautpaar ganz bewusst unter diesen Segen Gottes.

Das Paar wird gefragt, ob es zueinander halten will „in guten und schweren Zeiten“, worauf jede/r einzeln antwortet: „Ja, mit Gottes Hilfe“.

Das Paar kann sich auch mit eigenen Worten in einem Trauversprechen gegenseitig die Liebe und Treue zusagen.

Terminvereinbarung

Für die Hochsaison (Mai-September) empfielt es sich den Wunschtermin, Wunschort und ggf.Wunschpfarrer/in so bald wie möglich mit unserem Pfarrbüro zu vereinbaren.

Gestaltung der Trauung

Ca. 8 Wochen vor dem Fest wird ihr zuständige/r Seelsorger/in mit ihnen ein Traugespräch vereinbaren. In diesem Gespräch haben alle Fragen Platz – vom rein organisatorischen Ablauf des Traugottesdienstes über Gedanken zum ehelichen Zusammenleben bis zur Frage nach dem Wahrnehmen des Segens Gottes. Bei der Gestaltung des Traugottesdienstes gibt es viele Möglichkeiten der Mitwirkung des Brautpaares und von Gästen – Grenzen sind dort gesetzt, wo der Charakter des christlichen Gottesdienstes, der den Zuspruch und Segen Gottes betont, gestört wird. Für die musikalische Gestaltung des Traugottesdienstes steht unsere Organistin zu Verfügung. Sie begleitet den Gemeindegesang, i.a. geläufige geistliche Lieder aus dem Gesangbuch und spielt ein festliches Vorspiel für den Einzug des Brautpaares sowie ein festliches Nachspiel für den Auszug. Besondere Musikwünsche, Instrumentalisten oder Sänger/innen müssen sehr gut abgesprochen werden und selbstständig organisiert.

Ich bin geschieden – kann ich mich noch einmal trauen lassen?

Die Ehe ist – von ihrem Gedanken her – auf das ganze Leben hin angelegt. Dennoch erleben viele, gerade in unserer Zeit, das Scheitern einer guten Beziehung; ein eheliches Zusammenleben ist nicht mehr möglich. Die evangelische Kirche sieht dieses Scheitern wie alles Scheitern in unserem Leben. Wir können dieses nur als einen Teil unseres Lebens annehmen, wenn wir aus der Vergebung Gottes heraus weiterleben. Bevor eine neue Ehe eingegangen wird, sollte das Scheitern der ersten Ehe erst verarbeitet werden. Nach einem ausführlichen Gespräch mit ihrem/ihrer zuständigen Seelsorger/in und der Genehmigung durch unsere zuständige Dekanin ist eine Trauung in einer evangelischen Kirche grundsätzlich möglich.

Wo findet die Trauung statt?

Innerhalb unserer Pfarrei können sie wählen zwischen der großen ehrwürdigen St.Laurentiuskirche oder eher den kleinen Kirchen in Weitersdorf, Buttendorf, Großweismannsdorf oder Buchschwabach. Wenn sie einen anderen Ort ausgewählt haben, sprechen sie rechtzeitig dieses mit uns und dem dort zuständigen Pfarramt ab. Wenn sie nicht zu unserer Gemeinde gehören und bei uns getraut werden möchten, sprechen sie bitte mit uns wegen der Zeit und mit ihrem Ortspfarrer, ob dieser bereit ist, nach Roßtal zu kommen. Auf besonderen Wunsch trauen wir auch auswärtige Paare in unseren Kirchen.

Mein Partner ist aus der Kirche ausgetreten bzw. konfessionslos

Notwendig ist die Gliedschaft mindestens eines Partners in der evangelischen Kirche. Der andere Partner soll die kirchliche Feier bejahen. Immer wieder ist der Beginn eines neuen Lebensabschnittes auch der Anlaß dafür, über die Bedeutung des Glaubens für das eigene Leben nachzudenken, sich taufen zu lassen bzw. wieder in die Kirche einzutreten.

Wir sind beide nicht in der Kirche – ist eine Trauung trotzdem möglich?

Nein. Wenn Sie anlässlich ihrer Eheschließung über eine Taufe/Eintritt/Wiedereintritt in die Evangelische Kirche nachdenken, wenden Sie sich an uns oder jedes andere evangelische Pfarramt. Weitere Informationen zum Eintritt/Wiedereintritt in die evangelische Kirche

Trauung ökumenisch?

Eigentlich gibt es keine ökumenische Trauung. Umgangssprachlich wird so eine evangelische Trauung mit Beteiligung eines katholischen Priesters bzw. die Feier des katholischen Ehesakramentes mit Beteiligung eines evangelischen Pfarrers genannt. In unserer St.Laurentiuskirche ist beides möglich. Das konfessionsverschiedene Paar muss sich im Laufe der Vorbereitungen auf das Fest entscheiden, was es möchte.

 

Weitere interessante Ausführungen zum Thema „Trauung“ finden sie unter:  trauung.bayern-evangelisch.de

Um den eigenen Traugottesdienst zu planen, steht Ihnen die Checkliste Trauung der Evangelischen Kirche in Bayern zur Verfügung.

Konfirmation

Konfirmation heißt Bestätigung.

Bei der Taufe sagen die Eltern und Paten stellvertretend für den Säugling „JA“ – zu Gott, zum Glauben, zur Kirche. Bei der Konfirmation bekräftigen die Jugendlichen selbst dieses „JA“!

Die Präparanden- (7. Klasse) und Konfirmandenzeit (8. Klasse bis zur Konfirmation im Frühjar) befähigt die Jugendlichen dazu, dieses „JA“ bei der Konfirmation aus vollster Überzeugung sagen zu können.

Damit das nicht nur eine Kopf-, sondern auch eine Herzenssache wird, ruht unser Konfirmandenkonzept auf mehreren Säulen:

1. Präpi- und Konfi-Unterricht

Die Jugendlichen treffen sich wöchentlich für ca. 1 Stunde zum „Unterricht“, was schulischer klingt als es tatsächlich ist! Hier geht es ganz lebensnah um Themen wie Bibel, Gesangbuch, Taufe und Abendmahl. Die regelmäßige Teilnahme am Unterricht ist verpflichtend. Beim Fernbleiben ist eine Entschuldigung durch die Eltern nötig.

2. Aktionen von und mit der Evangelischen Jugend

In der Präpi- und Konfi-Zeit legen wir großen Wert auf Aktionen, die die Gemeinschaft der Jugendlichen untereinander stärken – getreu dem Motto der Evangelischen Jugend: „Gemeinsam unterwegs“. Denn gemeinsame Erlebnisse verbinden und ermöglichen ganz neue und außergewöhnliche Glaubenserfahrungen. In dieser Zeit… …übernachten wir zum Beispiel gemeinsam in unserer St.-Laurentius-Kirche …machen wir erste Pilger-Erfahrungen auf dem Jakobsweg …erklimmen wir schwindelnde Höhen in den Allgäuer Bergen

3. Gottesdienstbesuch

Die Jugendlichen besuchen regelmäßig die Gottesdienste, um das geistliche Leben in unserer Gemeinde kennen zu lernen und mit den Gepflogenheiten im Gottesdienst vertraut zu werden. Natürlich sind auch die Eltern ganz herzlich dazu eingeladen!

4. Dienst in der Gemeinde

Die Jugendlichen arbeiten in ganz unterschiedlichen Bereichen der Kirchengemeinde mit und lernen so das Gemeindeleben besser kennen. So besteht zum Beispiel die Möglichkeit, bei der Apfelernte mit zu helfen, beim Gemeindefest das Kinderprogramm mit zu gestalten oder das Kassieren bei der Turmbesteigung beim Martinimarkt zu übernehmen.

5. Elternabende

Es ist uns ein Anliegen, mit den Eltern unserer Jugendlichen in Kontakt zu bleiben! Deshalb veranstalten wir in der Regel drei Elternabende: zu Beginn der Präparandenzeit, gegen Ende der Präparandenzeit, um mit Ihnen über Ihre bisherigen Erfahrungen ins Gespräch zu kommen, und kurz vor der Konfirmation, um organisatorische Fragen zu klären.

Das Highlight: Die Konfirmation

Konfirmation ist in Roßtal ein ganz besonderes Fest! Um die Jugendlichen gebührend in unserer Kirchengemeinde willkommen zu heißen, beteiligen sich rund 100 Ehrenamtliche, die gemeinsam einen unvergesslichen Festgottesdienst gestalten. Die Konfirmationsgottesdienste finden am Ende der Konfirmandenzeit in der St. Laurentius-Kirche in Roßtal oder in der Maria-Magdalena-Kirche in Buchschwabach statt. Beichtgottesdienst ist jeweils Samstag vor der Konfirmation um 15 Uhr. Die Konfirmationsgottesdienste beginnen am Sonntag um 9.00 Uhr in Roßtal und um 9.30 Uhr in Buchschwabach.

Die Kosten

Während der Präparanden- und Konfirmandenzeit fallen folgende Kosten an: Präparanden-/ Konfirmandenjahr: ca. 60 €, Bergwochenende: ca. 60 €, Konfirmandenfreizeit: ca. 60 €, Blumenschmuck bei der Konfirmation: ca. 20 €, Bibel und Gesangbuch 

Für Gering- bzw. Nichtverdienende können wir unbürokratisch einen Nachlass gewähren. Bitte scheuen Sie sich nicht, im Pfarramt nachzufragen oder einen der Pfarrerinnen bzw. Pfarrer anzusprechen.

Los geht das Präpi- und das Konfi-Jahr jeweils mit einer Auftaktaktion,

die Sie bitte dem September-Kirchenboten bzw. der Homepage entnehmen! Ansonsten können Sie sich auch jederzeit gerne an unser Pfarramt wenden: Tel.: 09127 57416 Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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