Meditatives Abendgebet am Dienstag, 7. November

AbendgebetDie Sieben ist die Zahl der Vollkommenheit

...und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte und er ruhte am siebenten Tag ... (1.Mose 2,2)

Im alltäglichen Leben sind wir immer wieder unserer Unvollkommenheit ausgesetzt, sehnen uns nach dem Gott, der uns geschaffen hat und uns inneren Frieden schenkt – wir sehnen uns nach der Vollkommenheit, die wir verloren haben.
In der christlichen Meditation stellen wir uns in das Licht und in den heilsamen Raum der liebenden Gegenwart Gottes hinein. In vielen Religionen wenden Menschen Kontemplations und Meditationstechniken an, um in Kontakt mit sich selbst, mit ihrem innersten Wesenskern und so letztlich mit Gott zu kommen. Viele Menschen erleben so in der Versunkenheit des Gebets den Zustand des Einsseins, des vollkommenen, des GANZ HIER UND JETZT SEINS.

In der christlichen Meditation ist es nicht eine besondere Fähigkeit oder Technik, mit der wir diesen Zustand herstellen. Wir öffnen uns nur dieser allmächtigen Gegenwart Gottes und üben uns darin, unsere Fesseln in dieser Welt loszulassen.
In der christlichen Kirchengeschichte haben immer wieder Menschen die stille Form der Meditation und Kontemplation zu einem festen Bestandteil ihres Lebens gemacht.
Von Jesus selbst wird berichtet, dass er regelmäßig die Einsamkeit in der Wüste suchte und sich zurückzog zum Gebet.
Darum seien sie herzlich eingeladen am siebten des Monats um sieben den inneren Frieden zu finden.
Zum Ablauf:
Die Krypta ist ein Raum der Stille und des Gebets. Sie ist schon vorher geöffnet.
Auf dem Altar brennt eine große Kerze – Zeichen für Christus, Licht der Welt. Für Sie liegen Teelichter bereit, Licht vom Licht. Sie können es entzünden und abstellen mit dem Gedanken: Ich bin jetzt hier – und nirgendwo sonst. Alles, was hinter mir liegt an einem anderen Ort lasse ich los. Ich stelle mich ganz in das Licht Gottes – das Licht Gottes in mir beginnt heller zu leuchten.
Wir bitten Sie, sich in der Krypta nicht mehr zu unterhalten.
Nach dem SIEBEN UHR Glockenläuten und einem einfachen Gesang leite ich einen Tagesrückblick an, der uns loslassen lässt alles, was uns zur Zeit beschäftigt – Sorgen und Ängste genauso wie die Freuden des Lebens. Alles lege ich vor Gottes Füße und werde innerlich ganz frei für seine Gegenwart und sein Wort. So vorbereitet hören wir einen biblischen Text, der in der Stille zu uns spricht. Wir üben miteinander das
„in der Stille sitzen“ und werden es immer mehr genießen können, einfach nur da zu sein.
Dörte Knoch,  Pfarrerin und Anleiterin in christlicher Meditation

 

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