St.-Jakobus-Kirche Buttendorf

Die heutige Kirche erhebt sich inmitten der Ortschaft Buttendorf. Sie steht eindeutig in Verbindung zum früher ortsansässigen Adelsgeschlecht der Herren von Buttendorf (erstmalig genannt 1132). Zunächst 1414 als St. Ägidienkapelle im Besitz des Burggrafen von Nürnberg unterstand die Kapelle ab 1430 der Pfarrei Roßtal. Es wurde damals tägliche Frühmessen vom Kaplan gehalten.

Die Gottesdienste veränderten sich nach dem Übergang zur evangelischen Gottesdienstpraxis. Zu dieser Zeit, um 1532, fanden dann nur noch zwei Gottesdienste statt: Am Sonntag nach Jacobi (25.7) - daher später die irrige Annahme, es handele sich um eine Jacobuskirche - und am Ägidientag (1.9.), dem echten Kirchweihtag.

An der Kirche sind zwei Bauphasen erkennbar. Die Quadersteine, die im Langhaus vermauert wurden, stammen aus der Zeit des 14. Jahrhunderts.

Es wird angenommen, dass die Kirche in dieser Zeit eine Balken- oder Bretterdecke besaß. Der 1510 umgebaute Chor der Kirche in seiner fast quadratischen Form mit  Kreuzrippengewölbe beherbergt einen mittelalterlichen Altar mit quadratischer Reliquiennische und ausladender Sandsteinplatte. Ein weiterer Umbau 1779 ist erkennbar an der Südwand des Langhauses, bei dem die Rechteckfenster der Südwand eingebrochen wurden.

Die Kirche wurde in den Jahren 1851 und 1957 renoviert und wird heute durch die "Buttendorfer" liebevoll gepflegt.

In der St. Jakobus-Kirche findet einmal im Monat um 10.30 Uhr ein Gottesdienst statt, Taufen und Trauungen nach Vereinbarung.

 

Buttendorf
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